LineDance heißt zunächst einmal Tanzen nach allen möglichen Rhythmen, die man auch vom Tanzen aus der Tanzschule kennt. Sei es mehr Standard wie 2-Step (Foxtrott), Walzer oder Latein-Amerikanisch wie Cha-Cha oder Rumba. Wir tanzen auch nach Boogie-Woogie oder Twist Musik, nach mehr rockigen Klängen und wir kennen Cajun Tänze aus Louisiana.

Unsere Jungend tanzt auch auf Techno! (Stöbert mal unter www.youtube.de).Doch vorwiegend wird Country-Musik (auch Oldies) bevorzugt!

Anders ist aber die Art des Tanzens. Wir tanzen alleine in Linie (neben-, vor-/hintereinander) mit einer vorher festgelegten Folge von Schritten (Formation), die sich immer wiederholen. Es gibt auch CoupleDance (Paartanz), CircleDance (Kreistanz) oder ContraDance (da steht man sich gegenüber). Mal schauen wir während des Tanzens nur in eine Richtung, mal in zwei, aber meistens in alle vier Richtungen. Alle Country-Live-Bands haben sich mit der Musik auf LineDancers eingestellt und erfüllen viele Tanz-Wünsche.

Um mit einer LineDance-Gruppe mittanzen zu können, muss man also die Schrittfolgen der Tänze kennen-lernen. Natürlich gibt es einfache Tänze und manche haben es ganz schön in sich. Übung macht –wie immer- den Meister! Die meisten Tänze setzen sich aus immer wiederkehrenden Schrittfolgen zusammen (z.B. Shuffles, Grapevine, Kick-Ball-Change, Jazz-Box, etc.). Wirklich neue Schritte gibt es nur selten.

LineDance ist also weder mit dem klassischen Tanz, noch z.B. mit Square Dance zu vergleichen. Aber eines kann man ganz sicher sagen: Es macht ungeheuer Spaß! Egal, ob man nur zum Spaß tanzt oder es bis zur Meisterschaftsreife bringen will.

Somit ist LineDance nicht nur Gymnastik,

  sondern auch Gehirn-Jogging!

Wir wünschen euch ganz viel Freude beim Tanzen, denn:

  „Tanzen befreit die Seele!“